Kindle Jrgen Trabant Ê Traditionen Humboldts suhrkamp taschenbuch wissenschaft Ê

Das Sprachdenken Wilhelm von Humboldts das im Verlauf der Geschichte von Sprachphilosophie und Linguistik durch reduktionistische Lektüren vor allem dazu gedient hat die disparatesten theoretischen Unternehmungen zu legitimieren wird in den letzten Jahren zunehmend aus seinem spezifischen philosophischen und wissenschaftlichen Kontext rekonstruiert und als Ganzes rezipiert das heißt als einzigartige synthetische Verbindung transzendentalphilosophischer Reflexion in der Nachfolge Kants mit empirischer sprachwissenschaftlicher Forschung Der Reichtum des Humboldtschen Sprachdenkens verdankt sich der Vielzahl von Traditionen die in diesem anthropologisch linguistischen Projekt zusammenlaufen sowie der Art und Weise wie Humboldt diese Traditionen verarbeitet Einige Linien deses Geflechts der verschiedensten sprachphilosophischen und linguistischen Fragestellungen die zu Humboldt hinführen aber auch solche Diskussionsstränge die von ihm ausgehen werden in Traditionen Humboldts nachgezeichnet Bei diesen um Humboldt als Zentrum kreisenden Erkundungen wird auf die Beziehungen zu solchen Autoren und Fragestellungen besonderer Wert gelegt die bisher weniger beachtet worden sind wie etwa das Verhältnis zu Leibniz zu Vico zu Hegel oder wie die Fragen nach der Entstehung neuer Sprachen und der Rolle des Hörens oder wie Humboldts grammatologische Überlegungen Jürgen Trabant geb 1942 ist Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin Veröffentlichungen Zur Semiologie des literarischen Kunstwerks 1970 Elemente der Semiotik 1976 Hg zus m A Eschbach History of Semiotics 1973 Hg Wilhelm von Humboldt Über die Sprache 1985 Hg zus m W Busse Les Idéologues 1986 Apeliotes oder Der Sinn der Sprache 1986 Hg Beiträge zur Geschichte der romanischen Philologie in Berlin 1987 Zeichen des Menschen 1989 Aufsätze zur Textlinguistik Semiotik Sprachphilosophie und Geschichte der Sprachwissenschaft Herausgeber der semiotischen Zeitschrift KodikasCodeDas Sprachdenken Wilhelm von Humboldts das im Verlauf der Geschichte von Sprachphilosophie und Linguistik durch reduktionistische Lektüren vor allem dazu gedient hat die disparatesten theoretischen Unternehmungen zu legitimieren wird in den letzten Jahren zunehmend aus seinem spezifischen philosophischen und wissenschaftlichen Kontext rekonstruiert und als Ganzes rezipiert das heißt als einzigartige synthetische Verbindung transzendentalphilosophischer Reflexion in der Nachfolge Kants mit empirischer sprachwissenschaftlicher Forschung Der Reichtum des Humboldtschen Sprachdenkens verdankt sich der Vielzahl von Traditionen die in diesem anthropologisch linguistischen Projekt zusammenlaufen sowie der Art und Weise wie Humboldt diese Traditionen verarbeitet Einige Linien deses Geflechts der verschiedensten sprachphilosophischen und linguistischen Fragestellungen die zu Humboldt hinführen aber auch solche Diskussionsstränge die von ihm ausgehen werden in Traditionen Humboldts nachgezeichnet Bei diesen um Humboldt als Zentrum kreisenden Erkundungen wird auf die Beziehungen zu solchen Autoren und Fragestellungen besonderer Wert gelegt die bisher weniger beachtet worden sind wie etwa das Verhältnis zu Leibniz zu Vico zu Hegel oder wie die Fragen nach der Entstehung neuer Sprachen und der Rolle des Hörens oder wie Humboldts grammatologische Überlegungen Jürgen Trabant geb 1942 ist Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin Veröffentlichungen Zur Semiologie des literarischen Kunstwerks 1970 Elemente der Semiotik 1976 Hg zus m A Eschbach History of Semiotics 1973 Hg Wilhelm von Humboldt Über die Sprache 1985 Hg zus m W Busse Les Idéologues 1986 Apeliotes oder Der Sinn der Sprache 1986 Hg Beiträge zur Geschichte der romanischen Philologie in Berlin 1987 Zeichen des Menschen 1989 Aufsätze zur Textlinguistik Semiotik Sprachphilosophie und Geschichte der Sprachwissenschaft Herausgeber der semiotischen Zeitschrift KodikasCode Das Sprachdenken Wilhelm von Humboldts das im Verlauf der Geschichte von Sprachphilosophie und Linguistik durch reduktionistische Lektüren vor allem dazu gedient hat die disparatesten theoretischen Unternehmungen zu legitimieren wird in den letzten Jahren zunehmend aus seinem spezifischen philosophischen und wissenschaftlichen Kontext rekonstruiert und als Ganzes rezipiert das heißt als einzigartige synthetische Verbindung transzendentalphilosophischer Reflexion in der Nachfolge Kants mit empirischer sprachwissenschaftlicher Forschung Der Reichtum des Humboldtschen Sprachdenkens verdankt sich der Vielzahl von Traditionen die in diesem anthropologisch linguistischen Projekt zusammenlaufen sowie der Art und Weise wie Humboldt diese Traditionen verarbeitet Einige Linien deses Geflechts der verschiedensten sprachphilosophischen und linguistischen Fragestellungen die zu Humboldt hinführen aber auch solche Diskussionsstränge die von ihm ausgehen werden in Traditionen Humboldts nachgezeichnet Bei diesen um Humboldt als Zentrum kreisenden Erkundungen wird auf die Beziehungen zu solchen Autoren und Fragestellungen besonderer Wert gelegt die bisher weniger beachtet worden sind wie etwa das Verhältnis zu Leibniz zu Vico zu Hegel oder wie die Fragen nach der Entstehung neuer Sprachen und der Rolle des Hörens oder wie Humboldts grammatologische Überlegungen Jürgen Trabant geb 1942 ist Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin Veröffentlichungen Zur Semiologie des literarischen Kunstwerks 1970 Elemente der Semiotik 1976 Hg zus m A Eschbach History of Semiotics 1973 Hg Wilhelm von Humboldt Über die Sprache 1985 Hg zus m W Busse Les Idéologues 1986 Apeliotes oder Der Sinn der Sprache 1986 Hg Beiträge zur Geschichte der romanischen Philologie in Berlin 1987 Zeichen des Menschen 1989 Aufsätze zur Textlinguistik Semiotik Sprachphilosophie und Geschichte der Sprachwissenschaft Herausgeber der semiotischen Zeitschrift KodikasCode


1 thoughts on “Traditionen Humboldts suhrkamp taschenbuch wissenschaft

  1. says:

    Hat man sich schon mit Wilhelm v Humboldts sprachphilosophischem Werk befasst und will tiefer in die Materie einsteigen so ist dieses Buch von Jürgen Trabant meines Erachtens ein hervorragender Weg Humboldt im Zusammenhang seiner Zeit zu begreifenAls besonders aufschlussreich und lohnend habe ich empfunden wie Trabant Humboldt in Bezug zu Kants Erkenntniskritik setzt Außerdem stellt Trabant Humboldts Theorie in einen semiotischen Kontext ein Aspekt der meines Wissens bisher noch zu wenig beachtet wird das Zeichen bei Humboldt zwischen Arbitrarität und semantischer WeltansichtFerner was ungemein spannend ist wird die Sprachtheorie immer in einen biografischen Rahmen gerückt etwa in Abschnitten über die angebliche Gewohnheit im Hause Humboldt Sich bei Tisch wohl auf Sanskrit zu unterhalten oder in der Darstellung wie Humboldts Interesse für sprachtheoretische Fragen nicht zuletzt im Briefwechsel mit Schiller und über dessen Wallenstein Brief vom Sept 1800 als Konzentration auf die Verbindung der Sprache mit dem Individuellen auf neue Wege gebracht wurdeDieses Buch empfinde ich als sehr lehrreich und wichtig aber zugleich auch als unterhaltsam Trabant verbindet Wissenschaftlichkeit auf besondere Weise mit kurzweilig intelligenter Unterhaltung dies zeigt sich schon alleine bei der Benennung der meist kurzen Kapitel und zeigt durch den Rückgriff auch auf zum Teil entlegenere Sprach Theorien der Vergangenheit dass vieles was heute als wissenschaftliche Mode verkauft wird nichts ist als alter Wein in neuen Schläuchen und dass zudem oftmals die wesentlichen Fragen nicht mehr gestellt werden Bei Humboldt nachlesen sollte zu Pflicht für jeden Linguistikstudenten werden Und mit diesem schönen Buch findet man einen wunderbaren Zugang zu Humboldts Denken