MOBI Georg A. Kaiser ´ Romanische Sprachgeschichte utb basics Band 3717 Kindle ´

Warum haben sich aus Latein die Sprachen Französisch Italienisch und Spanisch entwickelt? Und wie verlief dieser Prozess? Das sind wichtige Fragen für Studenten der Romanistik und ihrer Einzelphilologien Georg Kaiser beantwortet sie – übersichtlich und klar Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der romanischen Sprachen aus dem Vulgärlateinischen Außerdem wird die Verbreitung dieser Sprachen in der ganzen Welt erklärt Die Sprachgeschichte von Französisch Italienisch und Spanisch wird anschaulich und fundiert erläutert Lateinkenntnisse müssen die Leser aber nicht mitbringenWarum haben sich aus Latein die Sprachen Französisch Italienisch und Spanisch entwickelt? Und wie verlief dieser Prozess? Das sind wichtige Fragen für Studenten der Romanistik und ihrer Einzelphilologien Georg Kaiser beantwortet sie – übersichtlich und klar Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der romanischen Sprachen aus dem Vulgärlateinischen Außerdem wird die Verbreitung dieser Sprachen in der ganzen Welt erklärt Die Sprachgeschichte von Französisch Italienisch und Spanisch wird anschaulich und fundiert erläutert Lateinkenntnisse müssen die Leser aber nicht mitbringenWarum haben sich aus Latein die Sprachen Französisch Italienisch und Spanisch entwickelt? Und wie verlief dieser Prozess? Das sind wichtige Fragen für Studenten der Romanistik und ihrer Einzelphilologien Georg Kaiser beantwortet sie – übersichtlich und klar Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der romanischen Sprachen aus dem Vulgärlateinischen Außerdem wird die Verbreitung dieser Sprachen in der ganzen Welt erklärt Die Sprachgeschichte von Französisch Italienisch und Spanisch wird anschaulich und fundiert erläutert Lateinkenntnisse müssen die Leser aber nicht mitbringen


4 thoughts on “Romanische Sprachgeschichte utb basics Band 3717

  1. says:

    Das Buch knnte als eine gelungene Einfhrung in die vergleichende romanische Sprachwissenschaft gelten wre da nicht der saloppe Umgang mit dem sprachlichen Material sobald der Verf den sicheren Boden der herkmmlichen romanischen Schulsprachen verlsstDie Probleme beginnen auf S 24 Fr das Rtorom fr welches ja laut Vorbemerkung das Engadinische stehen soll lesen wir tera Im Engadinischen in beiden engad Schriftsprachen Valader und Puter heisst es aber terraSeite 25 wird animal in den verschiedenen rom Sprachen aufgelistet Im Franz und im Rum sind die Entsprechungen aber zweifellos Buchwrter und demzufolge fr den Vergleich wertlos Fr das Port das Span und das Italienische ist die Frage schwieriger zu entscheiden Man vgl hierzu das Wort fr Tier im Rtorom Sursilvan wo es animal lautet Buchwort Das Erbwort heisst armal RindAuf S 61 wird ua das Wort fr ist in nichtindoeurop Sprachen aufgelistet Maltesisch huwa heisst aber nicht ist Es ist das Personalpronomen 3Person Singular maskund kann in bestimmten syntaktischen Kontexten die im Prsens nicht vorhandene Kopula ersetzen Es hat also mit ist nichts zu tunS 99 behauptet der Verfeiner htte im Altlatein oinus gelautet Dies ist ein krasser Anachronismus Zu Zeiten als der Diphthong oi existierte lautete die Nominativendung der o Dekl noch Jahrhunderte os nicht us Noch in klassischer Zeit hiess es brigens noch oft antiquos neben antiquus anticusS 156 prsentiert uns Verf caballo bello und formoso als Vulgrlatein Auf S 159 lesen wir colapu und nanu Ja was gilt denn nun? vulgrlat u oder o? S 159 wird behauptet die rtorom Wrter chod giat und chaun wrden alle drei stimmlos ausgesprochen Dies ist schlicht falsch Der Anlaut von giat ist selbstredend stimmhaft und mit demjenigen der mit ch geschriebenen Wrter mitnichten phonetisch und phonematisch identischS 184 wird Rumnisch frig und fruct in eine Reihe gestellt ua mit Italienisch freddo und frutto frig ist aber kein Adjektiv und stammt nicht aus lat frigidus sondern ein Substantiv Etymologie frigus Rumnisch fruct drfte selbst fr einen weniger Bewanderten ohne weiteres als Buchwort mot savant zu erkennen sein ct fr lat ct Man vergleiche dazu die Tabelle S 178 des Verfassers selber mit noapte drept opt und lapte fr die entsprechenden lat Etyma mit ct Im brigen existiert das zu erwartende rumnische frupt durchaus Es hat nur seine Bedeutung verndert Milchprodukte Fastenspeise also gleichsam Frucht der MilchwirtschaftDen Vogel schiesst Verf auf S 194 ab wenn er rumnisch pod in eine Reihe stellt mit ponte pont puente etc Auch ein Laie sieht auf den ersten Blick dass hier etwas nicht stimmen kann Lat pons pontem soll also pod ergeben haben Wie sieht es denn mit hnlichen lat Formen aus? frons frontem ergibt rum frunte und das banale mons montem heisst im Rum munte Selbstverstndlich ist das rum Vergleichswort punte Steg Schiffsdeck vgl Langenscheidts prakt Wrterbuch Rum 2016 S208 Das rum pod ist slawisches Lehnwort und hat mit lat pons pontem nicht das Geringste zu tunS 234 setzt Verf ital mangiare in eine Reihe mit franz manger und rumn a manca Das italienische mangiare kann man aber zum Vergleich nicht heranziehen da es eindeutig ein galloromanisches am ehesten okzitanisches Lehnwort ist Lat ca kann niemals ital gia sondern selbstredend immer nur ca ergeben wie buchstblich Hunderte ital Verben auf icare zeigenAuf S 240 werden uns die rtoromanischen Zahlen prsentiertLaut Vorbemerkung des Verf mssten es also die engadinischen Zahlen sein? Fehlanzeige Der Autor verwendet nicht die engadinischen sondern die Zahlen der Kunstsprache Rumantsch GrischunNun kann man natrlich in einer Arbeit die sich mit vergleichender Sprachwissenschaft beschftigt niemals Formen einer auf dem Reissbrett konstruierten knstlichen Sprachform verwenden Zu allem Ueberfluss ist brigens das angefhrte Wort fr 7 siat pltzlich weder aus dem Engadinischen noch aus dem Rumantsch Grischun Es ist eindeutig sursilvanischMangelnde Sprachkenntnis spielt dem Autor zu guter Letzt auch noch beim Sardischen Streiche laut Vorbemerkung sollen die sard Formen aus dem Nuoresischen stammen S 272 wird uns die wohl inexistente Form attacare als sard Word fr finden verkauft Es heisst richtig aber acattare und hat mit attackieren natrlich nicht das Geringste zu tunS 116 wird behauptet Flamme heisse im sard flamma Es heisst aber fiamma oder framma im Nuoresischen frammaWenn schon eine kursorische Lektre derartige Schnitzer zu Tage frdert was verbirgt sich wohl sonst noch im vorliegenden Buch?Schade um einen sonst vorbildlichen Ansatz der die brigen banalen ewig wiederkehrenden Beispiele aus den gngigen Schulsprachen zu erweitern sucht Aber eben was wenn die Sprachkenntnisse fehlen und fr einen vergleichenden Romanisten unverstndlich gar elementare linguistische Gesetzmssigkeiten nicht erkannt werden?